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Keine Termine

Josefsschutzfest und Spendenübergabe.

 

Am Rande des Josefschutzfestes der Kolpingsfamilie Epe konnte jetzt vom Vorstand und Mitgliedern des Kleidersammelteams in den Räumen des VSS (Vereinigte Sportschützen Epe) eine Spende aus Erlösen der Kleidersammlung in Höhe von 1000 Euro für die Anschaffung eines Lasergewehres überreicht werden.

Diese Anschaffung dient ausschließlich der Jugendarbeit des Vereins.

Verantwortliche des VSS bedankten sich für die großzügige Spende. 

Anschließen wurde in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken, nach einem Probeschießen der spannende Wettkampf der Kolpingmitglieder verfolgt. 

Etwas Talk, etwas Show und einige interessante Statements zur Landtagswahl im Pfarrhof St. Agatha

Taschentücher für „rote Nasen“ (Die Linke), Brillenputztücher (CDU), Feuerzeuge (AfD), Zündhölzer (SPD) – das übliche Bild auf den Infotischen der Parteien gestern Vormittag im Pfarrhof St. Agatha. Die Infoveranstaltung der Kolpingsfamilie zur Landtagswahl sollte aber mehr werden als der übliche Austausch von Floskeln und (Wahl-)Geschenken vor der Landtagswahl. Eine wirkliche Debatte kam zwar bei Talk und Show nicht in Gang, einige Statements aber ließen aufhorchen.

„Der Pirat ist gekentert“, stellte Ansgar Trautmann zunächst fest. Mit Tim Slaba führte der Vredener durch die Veranstaltung. Der Kandidat der Piratenpartei hatte abgesagt. Also reduzierte sich die Runde auf: Philip Schulz (Linke), Jens Steiner (Grüne), Ulrich Doetkotte (FDP), Heike Wermer (CDU), Dietmar Brüning (SPD) und Helmut Seifen (AfD), die, vor etwa 100 Zuschauern „getestet“ wurden: „Sind die geeignet für den Job?“

Beweisen sollten die Kandidaten das unter anderem, indem sie im Schnelltempo Fragen nach Eignung, Fehlern und Vorbildern beantworten mussten. Das Spektrum reichte da von Udo Lindenberg (Brüning) über Martin Luther King junior (Steiner) und Kardinal von Galen (Wermer) bis Wilhelm von Humboldt (Seifen). Zu großen Fehlern mochte sich keiner bekennen, an Eigenschaften nannten die Kandidaten Erwartbares: Gradlinigkeit (Doetkotte), Freundlichkeit (Wermer), „Lebenserfahrung, Lebenserfahrung, Lebenserfahrung“ und Selbstkritik (beides Seifen).

Beim Wissenstest wurden Fragen nach Wahlmodus und NRW-Einwohnerzahl (17,86 Millionen) mehr oder weniger richtig beantwortet. Die – besonders für die Kolpingsfamilie wichtige – Frage nach dem Prozentsatz der Kinder, die in einer klassischen Familienkonstellation aufwachsen, stellte die Kandidaten indes vor Probleme. Von 42 (Doetkotte) über 59 (Steiner) bis 70 (Brüning) reichten die Schätzungen. Damit lagen alle teils deutlich unter der richtigen Antwort: 73 Prozent. „Diese Runde geht an Dietmar Brüning“, stellte Tim Slaba fest.

An anderer Stelle musste Brüning einstecken: Die von der rot-grünen Landesregierung umgesetzte Inklusion etwa kam nicht nur bei der Opposition schlecht weg. „Ich wünsche mir die Förderschule zurück“, sagte Hildegard Finahl von der Kolpingsfamilie Epe unter dem Beifall des Publikums.

„Es gibt keine einhellige Meinung dazu“, sagte Brüning. Er höre Gutes wie Kritik über Inklusion. Die letzten Förderschulstandorte im Kreis – Bocholt und Ahaus – „das ist das, was gerade noch zu ertragen ist, drunter sollten wir nicht gehen“, gestand er ein. Steiner sprach sich dafür aus, dass weiter die Eltern über die Schulform entscheiden. „Man muss aber ehrlich dazu sagen: Es gibt eine Grenze, wo man nicht alle Schulen erhalten kann.“ Er sprach sich aber für den Erhalt der Förderschule aus.

„Rot-Grün hat unsere Förderschulen kaputtgemacht“, protestierte Heike Wermer. „Das ist übers Knie gebrochen worden.“ Es gebe zu wenig Lehrer, für Förder- wie für inkludierende Schulen. „Wir tun unseren Kindern keinen Gefallen, wenn wir Förderschulen abschaffen“, sprang ihr Doetkotte bei. Seifen war das nicht genug. „CDU und FDP kritisieren nur graduell“, sagte er. Für die AfD nahm er „ein anderes Menschenbild“ in Anspruch, das Unterschiede anerkenne. „Das geht nicht, wenn Gruppen hyperheterogen sind“, sagte er. Er würde das Ganze „sofort zurückdrehen“, käme er in Verantwortung. „Aber bis die AfD den Bildungsminister stellt, vergehen wohl noch 20 Jahre.“

Kinder wüchsen im übrigen am besten in einer konservativen Familie auf, denn: „Kinder sind konservativ“, so Seifen. „Familie ist da, wo Kinder sind“, widersprach Steiner. Auch widersprach er dem Vorwurf, die Grünen diskreditierten die klassische Familie. „Es gibt kein Mainstream-Bashing von verheirateten Eltern“, sagte er.

Beim Thema innere Sicherheit konterte Brüning gegen Wermer: „Wir sind in fünf Jahren schwarz-gelber Regierung kaputtgespart worden“, sagte der Berufspolizist. Seine Landesregierung habe „umgehend reagiert“: statt nur 450 Einstellungen pro Jahr bei der Polizei gebe es nun 2300. Schulz sprach sich für mehr Prävention aus. „Wir müssen den Menschen eine Perspektive geben“, sagte er. Seifen war „das alles zu weichgespült“. Die linken Parteien hätten „immer wieder den Staat in Generalverdacht genommen“, sagte er. Es brauche einen „Mentalitätswechsel“. Steiner warnte indes vor einfachen Lösungen und forderte alle auf, zur Wahl zu gehen. „Nur wenn viele mitmachen, funktioniert Demokratie“, sagte er. „Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheiten zu gewinnen, verliert am Ende beides.“

 

Mitgliederversammlung 2017

Am vergangenem Sonntag nahmen 52 Mitglieder nach dem Besuch der Heiligen Messe in der Sankt Agatha Kirche an der Versammlung teil, die mit einem Frühstück im Vereinslokal Bakenecker startete.

Nach dem Frühstück begrüßte Bärbel Schnieders vom Leitungsteam die Anwesenden. Zum Totengedenken erhoben sich die Anwesenden. Bärbel Schnieders verlas die Namen der im Jahr 2016 verstorbenen Mitglieder. Präses Diakon Gregor Veer, der aus privaten Gründen nicht anwesend war, ließ durch Bärbel eine Grußbotschaft verlesen.

Bärbel Schnieders und Michael Däbritz nahmen anschließend auch die Ehrungen zahlreicher Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft vor. Bernhard Naber für 70 Jahre. Bernhard Winkel für 65 Jahre. Anton Hörmann, Paul Holtkamp, Hermann Wissing, Hans Büscher, Alfred Löring und Vinzenz Terlinde für 60 Jahre. Alfons Leuderalbert, Werner Lindebaum, Heiner Bürschen und Bernhard Neese für 50 Jahre, Michael Borgert, Josef Hollekamp, Monika Redegeld, Anne Rockel, Ursula und Achim Teuber und Reinhard Uesbeck für 40 Jahre, Andreas Leuderalbert, Heinz Lampe, Franziska Schultewolter, Ludger Bakenecker, Josef Terlinde und Bettina Doetkotte für 25 jährige Mitgliedschaft.

Danach spannte Pressewart Georg Kock den Bogen von Aktivitäten der einzelnen Gruppen, aber auch von Veranstaltungen Gesamtkolping. Darin machte er deutlich, dass die Kolpingsfamilie Epe eine lebendige Gemeinschaft ist. Mehr als 60 Veranstaltungen waren im Kolping-Kalender 2016 notiert. Soweit dabei Erlöse erzielt wurden, hat die Kolpingsfamilie Epe damit internationale Projekte, aber auch Maßnahmen vor Ort unterstützt. Besonders Stolz sei man auf den Bau der Schutzhütte die mit viel Herzblut von freiwilligen Helfern gebaut wurde

Kassierer Detlef Hering stellte den Kassenbericht 2016 vor. Die Kassenprüfer/innen Elfriede Ölpmann und Christian Mönninkhoff bescheinigten eine vorbildliche Kassenführung, sodass die Versammlung dem Kassierer und dem Vorstand Entlastung erteilte

Für die Wahl des(r) Schriftführes/in und Kassenprüfers wurde Wolfgang Averbeck als Wahlleiter gewählt. Einstimmig wurde Klaudia Kernebeck für drei Jahre zur Schriftführerin gewählt. Kommissarisch hatte sie das Amt schon seit Juni 2016 bekleidet. Für die ausscheidende Kassenprüferin Elfriede Ölpmann wurde Ewald Wöltering für zwei Jahre zum Kassenprüfer gewählt. Sie nahmen die Wahl an.

Wolfgang Averbeck vom Kleidersammelteam appellierte an die Versammlung, bei den Sammlungen aktiv mitzuwirken um weitere soziale Projekte vor Ort zu unterstützen. Gegen 11.15 Uhr schloß Bärbel Schnieders den offiziellen Teil der Versammlung. Michael Däbritz präsentierte noch eine von ihm erstellte Bildergeschichte vom Bau der Schutzhütte. Die Fotos dazu lieferte Georg Kock.

Foto: Jubilare

Foto Vorstand: v. l.: H. Vischedyk, G. Kock, B. Schnieders, M. Däbritz, D. Hering,

C. Feldmann, Klaudia Kernebeck und E. Scherping.

Es fehlen: G. Veer, H. Vinahl, C. Steven und M. Schwarzer.

 

Kolping stellt Kandidaten zur Landtagswahl vor

Öffentliche Talkshow in Epe und Vreden

 „Alle sieben Kandidaten in unserem Wahlkreis machen mit“ freut sich Tim Slaba. Er hat mit den Kolpingsfamilien in Vreden und Epe zu zwei Talkshows vorbereitet. „Wir wollen unseren Mitgliedern und der Öffentlichkeit ermöglichen, alle Kandidaten persönlich kennenzulernen“ erklärt er das Konzept, „und gleichzeitig wird deutlich werden, wie die Kandidaten sich in den Themenfeldern Familie & Bildung oder Arbeit & Wirtschaft positionieren.“ Die Mitglieder der Verbände konnten dazu Ihre Interessen und Fragen formulieren.

Das 90-minütige Talkshowformat ist neu; es soll die langjährig etablierten Podiumsdiskussionen weiter entwickeln. Die Kandidaten und eine Kandidatin werden Aktionen und Übungen absolvieren, die Bewerber aus Verfahren um eine neuen Job kennen – denn schließlich bewerben sie sich um genau so einen. „Sie müssen zeigen, dass sie 1) den Beruf können und 2) besser als die Wettbewerber sind“, beschreibt Ansgar Trautmann von der Kolpingsfamilie Vreden die Idee.

Die von Slaba und Trautmann moderierten Talkshows sind dabei nur die erste Runde: die Kandidierenden freuen sich, anschließend bei einem Imbiss mit Interessierten zu individuell und konkrete Fragen ins persönliche Gespräch zu kommen.

Die Talkshows mit anschließender Gelegenheit zum persönlichen Gespräch finden statt:

26. März, Pfarrhof St. Agatha, Gronau- Epe, 11 bis 14 Uhr

02. April, Pfarrheim St. Georg, Vreden, 11 bis 14 Uhr